Der Autor
und das Buch
Das vorliegende Buch ist bei Schäffer-Poeschel in Hardcover erschienen und trägt den Untertitel „Führen – Verändern – Umsetzen“. Der Autor, Prof. Roman Stöger von der FH Kufstein ist auch kein Unbekannter. Wir haben hier bereits sein Buch „Digitalisierungsmanagement“ rezensiert. Das Buch umfasst knapp 450 Seiten und enthält laut Klappentext „über 100 Werkzeuge, Kennzahlen und ein Glossar der wichtigsten Begriffe“ und liefert so „die praxisbewährten Instrumente für Umsetzung und Wirksamkeit – kompakt, fokussiert und sofort einsetzbar.“ Und so waren wir gespannt, uns die Inhalte etwas genauer anzusehen.
Die Inhalte
Ich kann hier nicht alle 100 Werkzeuge im Detail vorstellen (in der Werkzeugübersicht zu Beginn des Buches sind sogar 105 gelistet). Vielmehr möchte ich einen generellen Überblick geben, was einen im Buch erwartet.
Und so sind die Tools in 8 Bereiche und das Buch in 8 Teile untergliedert:
Führung, Strategie, Innovation, Organisation, Produktivität, Digitalisierung, Change uns Projekte.
Jedes Thema oder Werkzeugkapitel ist ähnlich aufgebaut: Zunächst wird im Fließtext das Thema erläutert, dann folgt eine Tabelle mit einem Beispiel, wie man sich das Thema in einem konkreten Fall vorstellen kann.
Im Teil 1 – „Führung“ behandelt der Autor Themen wie Führungskompetenzen, -grundsätze, Leitbild, Zielvereinbarung, Arbeitsmethodik oder Selbstmotivation.
Teil 2 – „Strategie“ beschäftigt sich mit Werkzeugen wie z.B. Segmentierung, SWOT, Five Forces, Customer Journey oder Benchmarking, Stretegieaudit.
Teil 3 – „Innovation“ beschreibt Tools, wie das Geschäftsmodell-Review, Innovationsleitplanken, Lebenszyklus oder Innovations-Segmente und andere mehr.
Teil 4 – „Organisation“ beschreibt beispielsweise das Organisationsaudit, Porte’rs Wertekette, Prozessketen, KVP oder Qualitätsmanagement.
Teil 5 – „Produktivität“ behandelt z.B. das Produktivitätsleitbild, Kostentreiber, Durchlaufzeiten, Cost Cutting oder Deckungsbeitragsrechnung.
Teil 6 – „Digitalisierung“ geht dann beispielsweise auf die Digitale Transformation, Digitalisierungsbenchmarking, Digitale Wettbewerbsanalyse oder die Digitale Personalentwicklung ein.
Teil 7 – „Change“ beschäftigt sich mit Themen wie „Unternehmenskultur“, Umfeld Szenario, Veränderungstreiber oder Change-Programm und Kommunikations-Management oder Balanced Scorecard.
Teil 8 – „Projekte“ behandelt Aspekte, wie Projektcockpit, Projektauftrag, Multiprojektmanagement oder Teamentwicklung.
Abschließend werden auf 5 Seiten Kennzahlen aufgelistet und 25 Seiten Glossar mit verschiedensten Begriffen bereitgestellt.
Das Fazit
In seinem Vorwort formuliert der Autor den Anspruch klar: „Das vorliegende Buch ist ein Praxis- und Umsetzungsbuch für ergebnisverantwortliche Führungskräfte. Wer Resultate erzielen möchte, muss neben Fachkompetenz und Geschäftskenntnis über methodische Fähigkeiten verfügen.” (S. 19)
Diesem Anspruch wird das Werk in seiner Breite durchaus gerecht – die Vielzahl der vorgestellten Tools bietet einen umfassenden Überblick über das Instrumentarium der Unternehmensführung. Die thematische Gliederung deckt wichtige Aspekte ab, wobei sich mir die Kriterien für die konkrete Toolauswahl nicht vollständig erschlossen haben.
Die Darstellung der einzelnen Werkzeuge ist kompakt und für einen ersten Einstieg ausreichend. Wer tiefer einsteigen möchte, wird allerdings feststellen, dass Quellenverweise zu den jeweiligen Tools oft fehlen – hier wäre mehr Orientierungshilfe für die weitere Vertiefung wünschenswert gewesen. Das dreiseitige Literaturverzeichnis vereint Klassiker wie Schumpeter (1939), Business Cycles, Ashby (1965), Cybernetics oder Gutenberg (1976), Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre mit neueren Werken wie Li (2023), The World I See oder Zuboff (2019), The Age of Surveillance Capitalism, wobei die Auswahllogik für mich nicht unmittelbar ersichtlich ist.
Die Praxisbeispiele folgen einem einheitlichen tabellarischen Format mit inhaltlicher Beschreibung und Maßnahmenliste. Dieser strukturierte Ansatz sorgt für Konsistenz, hätte für meinen Geschmack aber durch ausführlichere Fallbeispiele oder ergänzende Visualisierungen noch an Anschaulichkeit gewinnen können.
Das Buch eignet sich besonders für Praktiker, die einen breiten Überblick über Management-Tools suchen – sei es zur Auffrischung bewährter Klassiker oder zur Entdeckung weniger bekannter Tools für die eigene Arbeit.
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Transparenzhinweis: Das Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.
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